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Streber und Schleimer

Und somit kommen wir zum nächsten Thema. Heute: Streber und Schleimer. Fast jeder hat einen von der einen oder anderen Sorte in der Klasse. Ich finde es völlig in Ordnung wenn jemand lernt und sich Mühe in der Schule gibt. Kann ja sein, dass der- oder diejenige besonders hohe Ansprüche für die Zukunft hat? Ich halte es allerdings für übertrieben die Sommerferien mit dem Französischbuch im abgedunkelten Zimmer zu verbringen. Okay, das mit dem abgedunkelten hab ich mir jetzt ausgedacht aber das gibt es sicher auch. Ich kenne das perfekte Beispiel (Alle, die ihn auch kennen werden an dieser Stelle entweder verständnisvoll grinsen oder mit bösen Gedanken über mich den Kopf schütteln). Manchen Leuten sieht man es schon auf den ersten Blick an, dass sie mindestens 12 Stunden am Tag Bücher fressen, anderen nicht. Bei unserem ist dies der Fall (ich werde jetzt nicht in die Beschreibungen gehen, sonst könnte ich eventuell gemein werden).

Ich bin froh, dass wir diesen Jungen nicht in der Klasse haben, sondern nur in Franze-Diff. Und dann läuft das wirklich unübertrieben so ab, dass er unsere Lehrerin korrigiert. AUßerdem wirft er einem schadenfrohe und abwertende Blicke zu wenn man einen Fehler macht. Mir ist beim lesen der Sätze, die sie so an die Tafel schreibt, ein Fehler aufgefallen (Ja, auch ich merke sowas manchmal, wenn es nicht schon zu spät ist und Archimedes, wie wir ihn liebevoll nennen, es schon längst Frau C. gemeldet hat). Ich habe mich meinem Tischnachbar Kai zugewendet, der meine Meinung über ihn teilt:

"Guck mal an die Tafel, Frau C. hat einen Akzent vergessen...Countown bis Archi sich meldet...3...2...1...." Und wie von der Wespe gestochen ging sein Arm nach oben. Ich könnte tausende solche Beispiele bringen, aber ich denke es reicht zum Verständnis mancher.

Ich habe leider jetzt kein Extrembeispiel für Schleimer parat, glaube aber dass ihr euch alle vorstellen könnt was ich meine. Stellt euch vor: Viel zu spät um noch irgendwas zu retten kommt der blaue Brief ins Haus geflattert. Sagen wir mal Mathe und Latein. Mit dem klaren Bewusstsein, dass man sowieso zu dumm ist, um den Kopf noch irgendwie aus der Schlinge zu ziehen, geht man nun jede Stunde nach dem Unterricht zum Lehrer und stellt Fragen über den behandelten Stoff, weil es einen ja so unglaublich interessiert hat und man das eine oder andere gerne noch wüsste. Ha-ha. Aus Mitleid oder der festen Annahme, dass der/die Schüler/in ernsthaft interessiert ist, kann man ja wohl ruhig noch ne Note aufrunden, oder? 'Das nächste Zeugnis wird garantiert besser, geben wir ihm/ihr doch mal noch ne 4. Ich bin mir sicher er/sie wird sich mehr Mühe geben...'
Man kann den/die Lehrer/in natürlich auch gleich zum Essen einladen. Oder, wenn man so einen hat wie unseren Politiklehrer, einfach ein bisschen den Ausschnitt tiefer ziehen und im Rock in die Schule gehen, aber DAS ist eine andere Geschichte . . .




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